Montag, 16. Oktober 2006
semester nr. 10
licht am ende des tunnels. wer mit seinen freiheiten bei zeiten nichts anzufangen weiß, freut sich regelrecht auf das ende der selbstbestimmten zeit zwischen den semestern. im rausch der begeisterung und mit dem frisch erwachtem bewustsein ein studierender mensch zu sein, nehme ich mir vor die hausarbeit aus dem letzten semester doch noch zu schreiben. das erste blockseminar ist ja erst in drei tagen. ich suche meine lektüre zusammen und widme mich meinem super interessanten thema, dass ich neulichst zu meinem prüfungsthema gekührt habe. ästhetik des kidertheaters. doch schnell merke ich, dass ich diese texte nicht mehr gewohnt bin. nach fast zweimonatiger abstinenz schmeckt der stoff bitter. die randnotizen, die ich im ersten kapitel eines fachbuches vor wochen gemacht habe, zeigen hier war ich schon; trost und ansporn - aber es heißt auch noch mal von vorn. da stehe ich wie so oft im leben vor der wiederholung. sie scheint mir schwieriger als der erstversuch, denn drücken tut das bewustsein darüber irgendwo aufgehört zu haben und nach einiger zeit doch weiter machen zu müssen. auch wenn ich heute noch nicht über das erste kapitel gekommen bin, der horizont ist nah: kapitel zwei ist frei von randnotizen und mir noch gänzlich unbekannt. abenteuer und erkenntnise locken. niemand hat gesagt es würde einfach, semster nr. 10 kann kommen.

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